Streaming Technik
Zwei Arten der Streaming Technik
Streaming bezeichnet den Vorgang der Datenübertragung aus einem Rechnernetz. Übertragen werden Audio- und Video-Daten, deren Informationen empfangen und zeitgleich wiedergegeben werden. Diese Technik ist auch bekannt als Web-Radio und Web-TV.
Es gibt das Streaming bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Allerdings waren die allgemeinen Voraussetzungen erst Anfang der 1980er-Jahre ausgreift genug, um diese Technologie auch nutzen zu können. Zu diesem Zeitpunkt wurde dieses Medium vorrangig von großen Konzernen genutzt. In den 1990er-Jahren wurde das Internet kommerzialisiert, und in Kombination mit den fortschrittlichen Rechnern und neuen Betriebssystemen wurde das Streaming schließlich auch für den Privatgebrauch geöffnet.
Foto: 172643 escapechen pixelio.de
Damit der empfangende Rechner die Daten wiedergeben kann, werden bestimmte Programme benötigt. Es gibt verschiedenste Varianten von verschiedenen Herstellern, die das Datenlesen und -abspielen ermöglichen. Es handelt sich entweder um ein Plug-In, das in den Browser eingebettet ist, oder ein Medien-Wiedergabe-Programm. Plug-Ins schalten sich automatisch ein, sobald eine Verbindung zu einer Webseite hergestellt wird, die Streaming Media sendet. Möchte man ein anderes Programm nutzen, so kann man dies meist kostenlos aus dem Internet herunterladen.
Es gibt zwei verschiedenen Arten des Streamings. Zum einem gibt es das „On-Demand-Streaming“. Dies wird genutzt, um Video- und Audio-Dateien zu jeder Zeit zugänglich zu machen, hier finden Übertragung und Abspielung zur selben Zeit statt. Um eine reibungslose Übertragung zu garantieren, werden Zwischenpuffer eingesetzt. Es ist möglich, innerhalb der Datei vor- und zurückzuspulen. „On-Demand-Streaming“ nutzt http- und FTP Protokolle für die Übertragung.
Zum anderen gibt es das „Live-Streaming“. Hierbei werden Daten in Echtzeit übertragen. Besonders gern wird diese Technik für Übertragungen von Fußballspielen oder Konzerten genutzt. Je höher die Nachfrage nach den zu streamenden Dateien, umso größer ist die benötigte Serverkapazität. Jeder empfangende Rechner wird einzeln angesteuert, und somit steigt die Datenmenge mit der wachsenden Anfrage.
Ein Nachteil für den Endnutzer ist es, dass es oft nicht möglich ist, die Daten zu speichern. Dies ist natürlich zum Vorteil der Anbieter, und viele Firmen setzten alles daran, den Kunden davon abzuhalten, eine Kopie der Daten anfertigen zu können.
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